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Unternehmen neu gedacht  

Wie sieht das Netzwerk der Zukunft aus?

Was ist ein Netzwerk überhaupt? Ist es ein System, dessen Basisstruktur sich mathematisch als Graph modellieren lässt? Oder sind es Organisationen, welche sich über bestimmte Werte und Normen vernetzen? Fakt ist, dass wir in einer vernetzten Welt leben. Netzwerke sind omnipräsent, das persönliche Netzwerk jedes Einzelnen, Branchennetzwerke oder auch die vernetzte Industrie, bekannt als Industrie 4.0

Insbesondere die sozialen Netzwerke haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten stark verändert. Zu den herkömmlichen Netzwerken, in welchen der persönliche und freundschaftliche Kontakt gepflegt wird, wie etwa in einem Service-Club, sind digitale Netzwerke hinzugekommen. So z.B. das wohl bekanntestes soziale Netzwerk dieser Kategorie, Facebook, und unzählige weitere wie LinkedIn und Twitter für Erwachsene bzw. Snapchat und Tiktok für Teenager. 

Auch der Personenkreis ist in der digitalen Welt ein anderer. Gegenüber den herkömmlichen Netzwerken, welche nur einem begrenzten Personenkreis offenstehen, sind die digitalen Netzwerke oftmals offen für eine unbegrenzte Anzahl von Personen. Eines haben aber alle diese Netzwerke – seien sie digital oder analog – gemeinsam: Sie dienen dem Informationsaustausch und der Kontaktpflege. 

Was heisst das jetzt für Unternehmen? Auch da zeigt sich ein ähnliches Bild. Unternehmen vernetzen sich immer mehr. Industrie 4.0 und Office 365 sind nur zwei Stichworte, welche diesen Prozess exemplarisch aufzeigen. Die Vernetzung findet einerseits innerhalb des Unternehmens statt, es wird gleichzeitig an Dokumenten gearbeitet, Projekte werden in Teams erledigt, die verschiedenen Standorte eines Unternehmens sind miteinander über eine Cloud verknüpft, Sitzungsprotokolle werden kollaborativ erstellt. Andererseits vernetzen sich Unternehmen auch extern, beispielsweise indem sie Kooperationen eingehen. Insbesondere für kleinere oder mittlere Unternehmen sind diese Netzwerke überlebensnotwendig. 

Sind also die neuen Netzwerke der Weisheit letzter Schluss? Natürlich nicht. Sie bergen auch Gefahren. Ein persönliches Netzwerk schafft Vertrauen, während digitale soziale Netzwerke das (noch) nicht bieten können. Im Gegenteil, oftmals wird jemand (zu) schnell be- bzw. verurteilt, es werden Kommentare oder Likes gemacht, ohne lange zu überlegen. 

Das «Netzwerken» wird sich unseres Erachtens nicht komplett in eine digitale Richtung verschieben. Wir sind überzeugt: Gerade wer digitale Netzwerke aktiv pflegt, für den sind persönliche Kontakte genauso wichtig. Swiss­consultants.ch verbindet beides, das Digitale und Analoge. Auf Letzteres wollen wir uns in dieser Ausgabe konzentrieren und aus Platzgründen die nächste Ausgabe den digitalen Netzwerken widmen. Denn eines steht fest: Das eine geht nicht ohne das andere.  

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